Die Auswahl an Möglichkeiten, die Maus ganz oder teilweise "links liegen zu lassen", ist fast unübersehbar. Wir haben versucht, das alles ein wenig zu ordnen. 

Im manchen Fällen genügt es vielleicht schon, wenn Sie eine etwas anders konstruierte Maus benutzen. Unter Mausersatz Hardware finden Sie einige Beispiele, doch finden Sie in Elektronik-Märkten und besonders im Internet noch viel mehr Beispiele. Hier hilft oft nur Ausprobieren.

Eine elegantere Methode ist, die Mausfunktionen - also das Klicken oder auch das Bewegen des Mauszeigers - nicht mehr von Hand, sondern teilweise oder ganz vom Computer ausführen zu lassen. Beispiele dazu gibt es unter Mausersatz Software.

Eine besonders elegante Methode ist die Kopfsteuerung oder Kopfmaus. Dabei dirigiert der Nutzer den Mauszeiger mit kleinen Kopfbewegungen über den Bildschirm, und klickt dann einfach, indem der Mauszeiger kurz an der gewünschten Stelle stillgehalten wird.
Hört sich kompliziert an? Ist es aber nicht. Probieren Sie es doch mal aus. Es kostet nichts - und einen Mauskopf bekommen Sie garantiert auch nicht.

Die Kopfsteuerung darf auf keinen Fall mit der Augensteuerung (oder Blicksteuerung) verwechselt werden. Letztere ist technisch viel aufwändiger und somit auch teurer. Und sie erfordert viel technisches Einfühlungsvermögen. Damit ist die Augensteuerung nur dann indiziert, wenn alle anderen vorher genannten Methoden nicht mehr helfen, also bei nahezu vollständiger Lähmung ohne Aussicht auf Besserung.