Ein selbstgebauter Laserpointer an einem Brillenbügel.Laserpointer können für motorisch schwerstbehinderte Menschen, die ihre Lautsprache verloren haben, in Verbindung mit einer Buchstabentafel ein einfaches Hilfsmittel zur Kommunikation darstellen.
Mit dem z.B. an der Brille befestigten Laserpointer kann man auf die Elemente einer Kommunikationstafel zeigen und sich so auch unterwegs verständlich machen. Der Punkt des Laserstrahls ist auch in der Sonne noch gut erkennbar.

Im Anhang wird beschrieben, wo man einen Laserpointer herbekommt und wie man ihn für die mobile Nutzung einrichtet.

Laserpointer gibt es in jedem Elektronikmarkt als Zeigegerät für Präsentationen zu kaufen. Leider sind diese Pointer oft relativ groß, relativ schwer und sie haben keinen Ein/Aus-Schalter. Sie leuchten nur dann, wenn man den Schalter ständig gedrückt hält. Fixiert man den Schalter mit Klebeband, so dass der Laser angeschaltet bleibt, sind oft die Batterien (Knopfzellen, teuer!!) schon nach kurzer Zeit leer.

Es gibt aber Industrie-Laser-Module zu kaufen, die sehr klein und leicht (wenige Gramm) sind. Diese Module sind nicht teuer und man kann sie mit einem Batterie-Block für normale 1,5 V-Baterien betreiben. Der Batterie-Block hat auch einen Aus/Ein-Schalter.
Da der Laser sehr klein ist, lässt er sich auch ohne weiteres an einer Brille befestigen.

Hier haben wir die wichtigsten Informationen zum Selbstbau dokumentiert.

Ergänzende Informationen
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